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 Der Strand o1

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Lina
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BeitragThema: Der Strand o1   So Okt 30, 2011 7:24 am

S T R A N D

Der Strand, welcher sich mit leichten Kurven dem Meer anpasst, zeigt sich als ein durchaus vielseitiger Ort. An dem einen Ende ist er gelblich, fast weiß, und viele kleine Sandkörner bilden dort einen weichen Boden, sodass man bei dem Betreten dieser Ebene beinahe versinkt.
Doch während sich das als entspannend geltende Gebiet an der Insel entlang zieht, wird es immer steiniger, bis dorthin, wo es über immer größere Felsen in die Klippen übergeht. Im Inneren der Insel wird der Strand von der Dünenlandschaft wie ein langer Schatten begleitet, so dass man diese vom Strand her stetig erreichen kann.

Von hier aus erreichbar:
Die Dünen sowie Klippen.


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Allagos
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Do Nov 17, 2011 5:58 am

So Leute.
Lets start! <3 | Vorher möcht ich aber noch anmerken, dass sich die Herde nun seid einer Woche auf der ihr noch fremden Insel befindet!

______________________

Sein geschlossenes und zugleich fest zusammen gekniffenes Augenpaar schien Allagos' Gedankengänge in die Öffentlichkeit tragen zu wollen. Ob er nun wollte, oder nicht.
Ehe der Schecke seine strahlend blauen Augen mit einem mehr als nur elegant wirkenden Aufschlag entblößte, landete sein zielgerichteter Blick in der erschreckend blau aufleuchtenden Ferne.
Es war ein Anblick, den der zwar große, aber dennoch hübsche Tinkerhengst noch nicht zu leiden vermochte. Doch genau dieser Anblick ließ den eigentlich so stolz wirkenden Schecken zweifeln.
Solle die Rolle des Leithengstes nicht zu viel des Guten sein? Musste er nun auch noch eine ganze Herde an Pferden durch diese endlos wirkende Gegend führen? Natürlich. Allerdings nicht alleine. Schließlich zierten zwei wunderhübsche Stuten seine rechte sowie linke Brust. Elegante Zucht und Vollblutstuten, um genau zu sein.

Schlagartig überspielte ein zufriedenstellendes Lächeln seine Lippen, ehe der Hengst den Blick von der wahren Faszination Meer abwand und ihn seiner Herde widmete.
Die Augen, eines Engels - wie seine nun leider verstorbene Mutter immer zu sagen pflegte.
Dennoch - dieser Teil seines muskelbepackten Körpers habe schon das kräftigste Feuer, die tiefsten Wunden und den längsten sowie steinigsten Weg erblickt. Eine Eigenschaft, die seinem Rang gerecht wurde. Ob ihn das nun glücklich oder gar verstörend wirken ließ, sollte jedes Lebewesen für sich entscheiden dürfen. Ja, so war das. Immerhin könnte Allgaos nicht bestimmen, welche Denkweise jemand zu verfolgen versuchte. Auch wenn es in der ein oder anderen Situation negative Gefühle verhindert hätte. Natürlich Gefühle in jeglicher Form und Art.

Plötzlich wanderte das mit schwarzem Pelz überzogene Ohrenpaar an den Mähne durchwachsenen Hals. Ein lautes, Ärger bringendes Geräusch machte sich aus der Ferne bemerkbar. Sollte es ein Unwetter sein? Nein. Bestimmt nicht. Immerhin deutete weder das Wetter, noch die durch das Salzwasser in den Nüstern ätzende Luft darauf hin.
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Laazim
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Do Nov 17, 2011 6:14 am

Laazim schnaubte leise. Hier an der Küste wehte ein lauer Wind, der dem Braunen seine dichte Mähne ins Gesicht wehte. Ein leichtes Kopfschütteln, ein erneutes Schnauben und schließlich war Laazim die nervige Haarpracht los.
Kurz wanderte sein Blick umher. Er entdeckte den Leithengst der kleinen Herde, Allagos. Mit einem Nicken begrüßte der Hengst seinen 'Vorgesetztenn', ehe sein Blick zu der hübschen Stute an der Seite des Leithengstes huschte. Dies war Alisha, die Leitstute der Servisi. Und er selbst, Laazim, war ihr Berater. Ein leichtes Lächeln zierte die Züge des Hengstes. Dieses Wort Berater, es gefiel ihm.
Vorsichtig setzte sich der zierliche, und doch keinesfalls schwache Hengst in Bewegung. Er stellte sich neben Alisha und blickte die Graubraune neugierig an.
Als er jedoch aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm, zuckte Laazim zusammen. Sein Blick wich von Alisha zu dem Hengst an ihrer Seite. Täuschte er sich? Oder hatte Allagos etwas bemerkt. Gespannt spielten die Ohren des Braunen, als er den Scheckhengst beobachtete.
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Alisha
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Do Nov 17, 2011 6:31 am

rossig | Tag 2

Alishas Augen bewegten sich immer wieder über die Herde vor sich und die Umgebung, die sich hinter ihren Artgenossen befand. Es war scheinbar aussichtslos. Ihre letzte Hoffnung war verstorben und keiner von ihnen, die übrig geblieben war wusste, wie man sich in der Natur verhielt, wie man überlebte. Alisha war die Stute die nun einen Plan entwickeln sollte. Sie und Allagos waren nun wohl in der je schwierigsten Situation ihrer Amtszeit. Doch Alisha wäre nicht sie selbst, wenn sie aufgegeben hätte. Außerdem hätte sie Allagos nie mit dieser Aufgabe allein gelassen. Sie würde alles dafür tun, dass die Herde überlebte. Ihre erdbraunen Augen schimmerten leicht als sie zu Allagos hinüber blickte. Er stand neben ihr und beobachtete seinerseits ebenfalls die Herde. Er war so ein starker Hengst und Alisha wusste dass sie sich auf ihn verlassen konnte. Er nahm seine Aufgaben so ernst wie sie es tat und keiner von ihnen beiden würde den anderen oder die Herde je im Stich lassen. Langsam senkte die Stute ihr Haupt. Ihr warmer Atem flutete durch den Sand zu ihren Füßen. Hier war er noch leicht und man sackte leicht ein. Weiter hinten konnte man bereits einige Felsen erahnen. Doch was genau sie auf dieser insel erwartete wusste keiner von ihnen. Sie hatten sich daran gewöhnt Fressen von den Menschen zu erhalten und nur hin und wieder auf der Weide zu stehen wo allerdings ebenfalls alles in kontrolliertem Rahmen abgelaufen war. Etwas wie wahre Gefahr kannten sie garnicht. Das einzige was ihnen helfen konnte zu unterscheiden was richtig, was falsch, was gut, was schlecht für sie war war ihr Instinkt und ihr Verstand. Es würde eine harte Probe werden, auf die sie das Schicksal stellte, denn ihre bisherigen Krisen waren wohl unvergleichbar mit dieser hier. Als die helle Stute eine Regung neben sich vernahm hob sie den Kopf wieder leicht an. Es war Laazim. Sie selbst hatte ihn zu ihrem Berater erhoben und war höchst zufrieden mit ihrer Entscheidung. Er würde ihr mit so mancher entscheidung helfen und sie vertraute auf ihn, genauso wie sie auf Allagos vollkommen vertraute. Als sie zu ihm blickte huschte ein leichtes Lächeln über ihr Antlitz und sie nickte zur Begrüßung. Doch die kurzweilige Ruhe wurde schon gestört. Sie folgte dem Blick des Hengstes zu Allagos und verstand seinen Blick sofort. Auch sie vernahm nun dieses unheilvolle Geräusch, doch was es zu bedeuten hatte wusste sie nicht. Unruhe war nicht gerade einer ihrer Charakterzüge, doch einen kurzen Moment lang wischte ihr Schweif über ihre Kuppe und verriet ihren Gefühlszustand. Ihre Augen verengten sich und sie sah angespannt in die Ferne. Was löste wohl so ein Geräusch aus?


Zuletzt von Alisha am Do Nov 17, 2011 9:43 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Ira
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Do Nov 17, 2011 7:07 am

Ein leises Seufzen verließ die Kehle Iras. Sie stand abseits und schaute gedankenverloren auf die weite, graublaue See hinaus. Ob es nur für sie so trostlos und irgendwie.. unwichtig erschien?
Ira wusste es nicht. Sie wusste nichts. Nur, dass sie sich nach Hause wünschte, dass war gewiss.
Hatte sie sich nicht vor einer Woche noch Freiheit, Unabhängigkeit gewünscht? Ja, das hatte sie wohl. Nichts war größer, wichtiger gewesen, als die Sehnsucht nach dem Alleinsein, nach der Trennung von dem, was ihr ihren lateinischen Namen verlieh. Ihrem Vater, der ihr tagtäglich wieder über den Weg gelaufen und sie mit seinem hämischen Grinsen der Überlegenheit gequält hatte. Und doch war es ihr Zuhause, welches ihr Schutz und Zuflucht garantiert hatte. Jetzt hatte sie nichts mehr, und viel schlimmer noch: Sie war ganz alleine. Bisher hatte sie sich mit keinem ihrer 'Herdenmitglieder' mehr zu tun gehabt, ja, von einigen kannte sie nicht mal die Namen.
Plötzlich merkte die kleine Stute, wie ihre Augen feucht wurden und wie der allgegenwärtige Schmerz, der nur selten in Vergessenheit geriet, sich seinen Weg in ihren Kopf bahnte. Ein fieses Stechen und ein intensives Pulsieren breitete sich aus wie ein Feuer in einem verdorrten Waldgebiet und Ira wusste, dass sie nun für einige Tage keine Ruhe haben würde. Wie immer, wenn sie schwach wurde, wenn sie sich ihren Gedankenspielen und den schmerzlichen Erinnerungen hingab. Und dann war auch sie wieder da. Die Wut, geboren aus dem Leid der Vergangenheit, welches sie immer wieder einholte; die Wut, die sie blind werden ließ.
Panisch begann Ira den Kopf zu schütteln; versuchte vergebens, die Schmerzen und den aufkeimenden Zorn von sich fortzutreiben. Es war klar, dass es nicht gelingen würde. Ein tiefes Brummen gleich einem Donner entwich ihr, dann folgte ein nervöses Scharren im Sand. Gleichte ihr Aussehen auch dem eines harmlosen, süßen Ponies, so war ihr Innerstes das komplette Gegenteil. Ein Gegenteil, welches man nicht benennen konnte.
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Key
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Do Nov 17, 2011 9:00 am

Die feingliedrigen sichelförmigen Ohren Key's drehten sich in alle nur erdenklich möglichen Richtungen. Seine schwarze Mähne wurde vom stetig wehendem Wind zerzaust, und sein Fell fühlte sich klamm und verklebt an. Dabei war es nur Sand, der sich in feinen Körnern in dem seidigen Braun festgesetzt hatte. Mochte sein, das er ein wenig eitel mit seinem Aussehen war, aber so war es schon immer gewesen. Gewohnheiten würden sich auf die Schnelle nicht ändern, und Key war im Allgemeinen auch viel zu faul dazu.

Der Braune richtete seinen Blick in die Ferne, beobachtete die weißen Schaumkronen, der brechenden Wellen. Die Frage wo sie hier gelandet waren, stellte sich Key schon lange nicht mehr. Es hatte keinen Sinn mehr, sich darüber Gedanken zu machen wo sie waren, und was passiert wäre wenn. Man konnte nichts rückgängig machen, und nun waren sie vollkommen auf sich allein gestellt. Irgendwie würden sie es schon schaffen. Key vertraute auf den Allagos, ebenso wie Alisha. Beide schienen seines Erachtens großartige Besetzungen für die Leitposten darzustellen.

Eine relativ ruckartige Bewegung riss Key aus seinen Gedanken. Eine Stute, mit einem Fell was aussah wie aus feinstem Gold, stand einige Meter von ihm entfernt. Er kannte weder ihren Namen, noch ihre Herkunft. Klartext; Sie kannte ihn auch nicht. Im Grunde hasste es der Braune neue Bekanntschaften zu schließen. Am Anfang wurde er dank seiner zierlichen und eher femininen Gestalt oft für eine Stute gehalten, dann kam die Zeit der Entschuldigung, und dann war sein Gegenüber zu beklemmt um noch in irgendeiner Weise mit ihm in Kontakt zu treten. Großartig. Aber da es sich hier um eine Stute und keinen Hengst handelte würde es sich eventuell lohnen, einmal auf die Fremde zuzugehen.

Der Braune wägte kurz das für und wieder für eine neue Bekanntschaft ab. Von den hier anwesenden Pferden kannte er nur Yakout, eine mehr oder weniger zickige und direkte Stute. Er kam einigermaßen mit ihr klar, allerdings hatte er sich bisher noch nie sonderlich oft mit ihr beschäftigt. Wurde also Zeit, sich mit einigen aus dieser Herde anzufreunden.

Mit eleganten raumgreifenden Schritten lief Key auf die Goldene zu, achtete darauf möglichst so auf sie zuzukommen, damit sie sich nicht erschrak. Momentan warf sie ihren Kopf von einer, auf die andere Seite, als würde sie etwas vergessen wollen. Verständlich, wenn er so über die momentane Situation nachdachte. Sie lebten in der Wildnis. Ohne jegliche Vorkenntnisse. "Guten Tag." Key ließ sein dunkles Augenpaar auf der Stute vor ihm ruhen. "Alles in Ordnung?" Sie schien verwirrt. Da konnte man sich ja mal über das Befinden erkundigen.


Zuletzt von Key am Do Nov 17, 2011 9:14 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Yakout
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Do Nov 17, 2011 9:11 am

rossig; Tag 2

Yakouts Blick wanderte abermals über die neue Umgebung. Würde sie sich wohl irgendwann mal daran gewöhnen? "Naja, so schlecht scheint es hier ja nicht zu sein, auch wenn das Angebot an Unternehmungsmöglichkeiten recht gering ist." murmelte sie leise vor sich hin, blieb an einer hellen Stute hängen. Wie war noch gleich ihr Name?
Einige Minuten vergingen und noch immer erinnerte sich die Rubinrote nicht an den Namen. Vielleicht war der nicht so wichtig... aber ich glaube ich frag nochmal nach. Was anderes kann ich ja im Moment eh nicht machen - unser all zu großer Leithengst scheint ja nicht weiter zu wollen. den letzten Gedanken war recht sarkastisch. Yakout ließ sich nicht gerne etwas von jemand sagen, aber hier war es ihr Überlebensinstinkt was sie dazu drängte, den Anweisungen Folge zu leisten.

Die Füchsin setzte sich langsam in Bewegung, steuerte die Stute an, von der sie den Namen nicht wusste. Während sie ihre Hufe nacheinander wieder auf den Sand setzte überlegte sie nochmal, ob es so gut war um zu ihr hinzugehen - die Helle schien nicht gerade ruhig zu sein. Ach Quatsch, was kann sie mir schon antun? Dort ist doch der Leithengst, außerdem kann ich mich auch wehren, wenn die mich verletzen will in irgendeiner Weise. Yakout war schon etwas zickig und zu selbstbewusst, dass musste sich die Rote selbst schon einige Male eingestehen.
"Hallo." ertönte es klar aus ihrer Richtung zu der Fremden hin - und zu Key. Key, einer der Wenigen die sie kannte. Eine Stute die wahrscheinlich im Körper des braunen Hengstes gefangen ist. Beinahe hätte die Rubinrote angefangen zu lachen. "Du sahst gerade etwas einsam aus und ich wollte dir etwas Gesellschaft leisten, wenn es oke ist und es Key auch nicht stört..."...außerdem war mir Langweilig und da kommt mir so etwas Harmloses gerade recht, auch wenn ich dann noch Key ertragen muss. Yakout brachte dieser Gedanke ein leichtes Lächeln auf ihr Antlitz, während sie mit ihrem Schweif unbewusst ihre Rosse verteilte.
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Romeo
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Do Nov 17, 2011 10:31 am

Den Kopf weit empor gestreckt, den Schweif leicht angehoben - so schritt der hübsch gemusterte Hengst durch die Menge. Wieder einmal auf der Suche nach seiner Julia. Julia?! Zwischen welch einem dreckigen, unterschichtigen Gebüsch hällst du dich nun schon wieder auf?
Natürlich wollte sich der junge Ponyhengst keineswegs anmerken, oder sogar anhängen lassen, dass er die Braune benötigte oder ihre wärmende Nähe genoss. Schließlich war er doch keineswegs auf die etwas moppelige aber dennoch zarte Miniponystute angewiesen, oder?! Mann musste ja dafür sorgen, dass Frau sich niemals zu hoch einschätzte.
Zügige, elegante Beinarbeit ließ seine Muskeln unter dem dicken Fellkleid arbeiten, so dass er mit vielen kleinen Schritten mehrere Meter zwischen den Hengst und die Herde warf. Ehe er sich seinen eigenen, großartigen Platz am Rande der Gruppe suchte. Es sollte ein höher gelegener Hügel sein, welcher die perfekte Übersicht und zugleich eine geeignete Bühne lieferte.
Eine Bühne für Ihn. Romeo. Einen jungen Star, Weiberheld. Ja - so war es. Zumindest in dem dunkelbraunen Augenpaar des Ponyhengstes.
Mit einem breit geöffneten Nüsternpaar stoppte die winzige Knappstrupper-Version seine Bewegung und ließ seinen Blick über die Ebene wandern. Nichts. Kein Anzeichen von der als frech geltenden Ponystute. Tz. Dann eben nicht? Ich habe auch ohne dich meinen Spaß, Ziege! Voller Elan und Selbstüberzeugung warf er seinen Kopf zurück und ließ somit all seine langen, strahlend weißen Strähnen zurück fallen.
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Ira
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Do Nov 17, 2011 1:09 pm

Eine plötzlich ertönende Stimme, die völlig unpassend zu Iras innerlichem Kampf einem ruhigen, warmen Singsang ähnelte, ließ die Goldene erstarren und urplötzlich schienen sich die Wogen in ihr zu glätten. Die Situation war merkwürdig, eigentlich hasste die etwas eigene Stute neue Bekanntschaften, vorallem, wenn sie sie so durcheinander brachten, wie diese hier gerade, doch irgendetwas hatte ihr Gegenüber an sich, was sie angenehm berührte. Wahrscheinlich weil Ira die Seelenqualen losgeworden war, ohne sie tagelang ertragen haben zu müssen. Eine neue, sehr angenehme Erfahrung!
Gerade hatte sich die verdutzte Stute etwas gefangen und holte Atem, um dem braunen Hengst, dessen Gesichtszüge ungewöhnlich weich und feminin waren, aber eben deshalb nur eine zu erahnende Symphatie für ihn bei Ira auslösten, zu antworten, da stieß abermals einFremdling hinzu. Diesmal jedoch gab es etwas, was die junge Ponystute sofort abschreckte: Der widerlich süße, in den Nüstern beißende Geruch der Rosse. Schon bei sich selbst konnte Ira den Duft, der Hengste schier verrückt werden ließ, nicht ausstehen, doch diese Abneigung steigerte sich bei anderen Stuten noch um ein Vielfaches. Angewidert rümpfte Ira die Nase und ließ ihren Blick scharf und ohne auch nur einen ihrer Gedanken preiszugeben über die rote Füchsin wandern. In ihrem Augen glänzte der Schelm, ihre Lippen schienen zu zucken, als müsste sie ein Lachen zurückhalten, sodass das Lächeln für Ira falsch erschien. Barsch, wie sich die kleine Schönheit stets Fremden gegenüber gab, erwiderte sie ein "Ich war nicht einsam, danke." War sie ja tatsächlich nicht gewesen. Immerhin war der männliche Schönling zu ihr gekommen, bevor sich die aufdringliche Füchsin dazu gesellt hatte. Jetzt allerdings war ihr jegliche Lust an Gesellschaft vergangen und obwohl der Zorn sich wieder restlos in die hinterste Ecke des kleinen Körpers verzogen und der Überraschung stillschweigend gewichen war, so machte sich nun eine Art von Trotz und Missmut in Ira breit.
Das alltägliche Leid der Gefühle, welches sie Tag für Tag über sich ergehen lassen musste.
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Allagos
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Fr Nov 18, 2011 2:20 am

Die Bewegung des relativ jungen Hengstes verfiel in eine eiserne Starre. Als hätte der frische Herbstwind sein nächstes Opfer zu Augenschein genommen. Dennoch stimmte hier etwas nicht.
Ein fremdes, kühles Gefühl durchströmte plötzlich den Körper Allagos', ehe er sich vollends umdrehte. "Alisha." Begann er, hob seinen Kopf und versuchte den Blick der hübschen Zuchtstute einzufangen. Bei genauer Musterung der zierlichen Grauen bemerkte nun auch der Schecke, dass sie das sich eben über die Ebene erstreckte Geräusch vernommen habe.
Mit dieser erschreckenden Gewissheit schien die Angst vor dem Unbekannten, als auch der Puls des Hengstes zuzunehmen, sich in seinem Ohrenpaar mit einem lauten Rauschen ab zu setzen.
"Alisha," Hob der Tinker erneut an, ließ einen leider mehr gequälten, als hoffnungsvollen Ton erklingen. "Wir sollten die Herde in den Wald bringen. Er bietet uns mehr Schutz als dieses offene Gebräu aus Salzwasser und Sand."
Nun stellte sich Allagos seiner nächsten Aufgabe. Wie konnte es ihnen gelingen, die ganze Herde in Bewegung zu setzen? Dass er, Alisha, Laazim und auch Guapa den Anfang der sich in einem gewissen Tempo befindenden Gruppe bilden sollten, schien abgeschlossene Sache zu sein. Doch welches seiner treuen Mitglieder könnte er auffordern, das Schlusslicht zu bilden? Aufzupassen, dass weder Jung noch Alt verloren gehen? Es sollte jemand sein, dem der große Hengst viel Vertrauen schenkte, welcher nicht bloß mit seinem charakterlichen Wesen, sondern auch mit genauer Tatenumsetzung überzeugte. Keine Frage, hierbei handelte es sich um Malik. Malik? Wo steckte dieser eigentlich?
Schlagartig erhob der Hengst sein Haupt und blickte über die vielen Köpfe seiner Herde.
Kein Anzeichen von ihm. Nicht mal ein in den Raum geworfener Name. Doch dies sollte sich nun ändern. "Malik?" Forderte Allagos nun in einem strengen, aber dennoch sortierten Tonfall auf und ließ sein Augenpaar zurück zu Alisha wandern.
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Malik
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Fr Nov 18, 2011 2:59 am

So ungewohnt. So fremd. Wo waren sie nur gelandet?
Eine Insel, umgeben von einem unendlichen Meer, irgendwo im Niemandsland - das sollte also ihr neues Zuhause sein. Malik gefiel diese Tatsache nicht sonderlich, aber was sollte er machen? Anfangen zu schwimmen, ein weiteres Stück Land finden, in der Hoffnung, dass es besser war als das hier? Und keine Insel war? Wohl eine reichlich surreale Idee, die er niemals umsetzen würde - und wenn doch, dann mussten abnorme Gründe ihn dazu treiben, die keinerlei anderes Handeln erlaubten.
Der Braune schnaubte. Er hob seinen Kopf etwas an, ließ sein funkelndes Augenpaar umherschweifen, während er die Anderen musterte, sowie die Gegend, die so uneinladend und verhängnisvoll wirkte. Fast so, als lauerte dort hinten die erste, vernichtende Gefahr. Er spielte unruhig mit den Ohren, peitschte seinen Schweif nervös gegen seine muskulösen Flanken, während er sich um eine ruhige Ausstrahlung bemühte. Doch dieses Vorhaben scheiterte kläglich. Etwas beunruhigte ihn sehr. Es war die gesamte, verdammte Insel.
Erst, als er seinen Namen vernahm, spitzten sich seine Ohren und seine Gedanken fanden einen neuen Anhaltspunkt, an den sie sich heften konnten. Keine pessimistischen Gedankengänge mehr, welch Erleichterung!
Sofort blickte sich der Hengst um, versuchte die Quelle zu finden, die ihn gerade eben gerufen hatte. Es war Allagos, kein Zweifel. Malik trabte an, warf dem Leithengst einen erwartungsvollen Blick entgegen, während er sich diesem näherte und letztlich vor ihm zum Stehen kam.
"Ja? Was gibt es, Allagos?", wollte er nun wissen und wartete geduldig auf eine Antwort.
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Desperados
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Fr Nov 18, 2011 4:09 am

Desperados fiel nichts weiter ein, al weiterhin so still dazustehen und zuzuschauen. Das war wirklich schwierig, der grosse Rappe war es nicht gewohnt, selber zu entscheiden, wohin er gehen wollte. Der Hengst hatte zwar mehr als genug eigene Meinung gehabt, aber Das hatte die menschen nicht interessiert. Man nannte ihn nicht umsonst Sheitan, Teufel. Der grosse Rappe blickte sich erneut um. Sein blick blieb an Ira, einer goldenen Stute, hängen. Sie war sicherlich interessant, doch ebenso sicher wra, dass Despe sie nicht ansprechen würde. Es war immer ein Fehler, jemanden anzusprechen! Nein, der Rappe wurde aus der ganzen Herde nicht schlau.
Der grosse Hengst schüttelte seine lange Mähne und schaubte. Er kehrte zurück, zu seinem jüngerne selbst. Das war wirklichs eltsam, aber er hatte manchmal das gefühl, die Stimmen anderer Ichs in sich zu hören. Dimat & Sheitan. Vielleicht war es auch nur eines, aber sie waren zu oft verschiedener Meinung. Du hast wirklich Glück, Despe, diese Pferde gefunden zu haben. Auf eine idyllischer Insel, frei von Menschen! Dimat war unglaublich optimistisch. Was soll das? Du feigling, bleib nciht einfach so stehen! Nimm dein leben in die Hand, lass dir von niemandem etwas vorschreiben!, das war schon eher Sheitan. Desperados hatte sich entschlossen, die beiden erst einmal zu ignorieren.
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Alisha
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Fr Nov 18, 2011 4:48 am

Alishas Blick fing den von Allagos auf, als dieser sie ansah. Ihr ruhiges Wesen half ihr nicht so aufgeregt zu wirken, wie sie sich innerlich fühlte. Und die gierige Gewissheit zwang sich ihr auf, dass Allagos Recht hatte. Sie würden in den Wald ziehen müssen. Ins ungewisse. Bis jetzt hatten sie sich noch nicht so weit vorgewagt. Doch der Zuchthengst an ihrer Seite hatte Recht. Und sie brauchten bald auch frisches Wasser, dass sie trinken konnten. Im Wald gäbe es wenn sie Glück hätten vielleicht ehr einen Fluss. Denn das Wasser des Meeres, dass sich so ausgiebig vor ihnen erstreckte, konnten sie nicht trinken, wenn sie nicht allesamt sterben wollten. Alisha wandte ihren Blick ab als Allagos sich abwandte um Vorbereitungen zu treffen. Er wollte scheinbar mit Malik darüber sprechen. Malik war ein zuverlässiger Hengst der Herde und vermutlich wollte Allagos ihn um seine Mithilfe bitten. Es war so gefährlich, dass jemand auf dem Weg verloren ginge. Alisha wollte nichteinmal daran denken. Nun wandte sie ihren Blick zu dem Hengst an ihrer anderen Seite. Laazim. "Laazim, hast du gehört? Allagos hat Recht. Wir sollten die Anderen darauf vorbereiten." Alisha schnaubte. Es würde alles so schwierig werden und nie konnte man sicher sein das Richtige zu tun. Die Helle Zuchtstute ließ ihren Blick über die Herde gleiten. Natürlich war sie zur Leitstute gewählt worden, aber sie wusste nicht ob irgendjemand von ihnen mal damit gerechnet hatte dass ihr und Allagos solche AUfgaben zuteil werden würden. Alisha hatte garnciht gemerkt wie ihr Blick wieder über die Landschaft gewandert war. Nun sah sie wieder zu Laazim. "Laazim, ich möchte sicher gehen dass alle von uns bereit sind zu gehen. Könntest du dich ein wenig in der Herde umsehen und alle informieren? Ich muss noch etwas mit Allagos besprechen." Alisha versuchte sich an einem halbherzigen Lächeln ehe sie zu Allagos trat. Bei diesem war bereits Malik eingetroffen. "Malik." Alishas Stimme war ruhig, wie sie es fast immer war. Mit einem kurzen Nicken begrüßte sie den Hengst. Alisha würde ersteinmal warten was Allagos Malik genau auftragen würde. Danach würde sie noch etwas mit Allagos zu besprechen haben bevor sie loszogen.
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Laazim
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Fr Nov 18, 2011 8:50 am

Als Allagos schließlich davon redete, den Strand zu verlassen, zuckten die Ohren des jungen Braunen leicht. Neugierig huschte sein Blick zu Alisha und der Antwort, die sie dem Sheckhengst geben würde. Laazim nickte schließlich verständnisvoll.
Für einige Momenten glitt der Blick des Hengstes über die restlichen Mitglieder der Herde. Er erkannte Desperados, der ein wenig allein herumstand, Malik, den Allagos gerade angesprochen hatte, Ira, die mal wieder zornig zu sein schien, trotzdem jedoch Yakout in ihrer Nähe zu haben schien. Er sah noch viele andere, doch aus der Ferne konnte er sie nur als Schemen erkennen und so kaum auseinander halten.
Die Ohren des Braunen zuckten leicht, als er wieder Alishas ruhige Stimme vernahm. Abermals schaute er die Mausgraue an. Er lausct ihren Worten und nickte schließlich. "Ich werde die anderen zusammenrufen, Alisha." sagte er leise, senkte kurz ein wenig unterwürfig seinen zierlichen Kopf. Denn auch wenn Laazim der Berater der Leitstute war, sie war noch immer ranghöher als er selbst. Und so verdiente sie Respekt. So zumindest dachte der junge Hengst.
"Ich bin gleich wieder zurück." erwiderte er, lächelte leicht und trabte davon, zu den anderen. Es freute Laazim sehr, endlich vom heißen Strand in den kühlen und vor allem sicheren Wald zu gehen. Ein leises und doch recht fröhliches Wiehern erklang, ein leichter Buckler, ehe er auch schon bei Yakout und Ira angekommen war. Freundlich lächelnd blickte er die beiden Stuten an.
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Laila Nahara
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Fr Nov 18, 2011 10:17 am

Gedankenlos und vollkommen starr, wie eine Statue aus Stein stand Laila in mitten der Herden. Besser war es in ihrer Situation etwas mittiger zu stehen. Zumindestens hoffte sie das sie in der Herde stand und nicht irgendwo dumm in der Landschaft. Landschaft, ein Wort ohne Bild. Für Laila 'sah' alles gleich aus. Ein trauriges Schnauben entgliet der Stute. Ihre Augen waren geschlossen. Auch wenn es egal war, aber mit geschlossenen Augen fühlte sich die Stute wohler. Dann machte es für sie Sinn, das Nichts vor Augen zu haben. Außerdem machte ihr etwas die salzige Luft zu schaffen und auch der Sand unter ihren Hufen war nicht auf ihrer Seite. Sand, wohl nicht das Beste für eine blinde Stute.

Meistens stand Laila alleine. Die Schimmelin wollte den anderen nicht im Weg stehen und ging den anderen so gut wie es ging aus dem Weg. Auch nicht gerade das Gelbe vom Ei für eine Blinde. Doch es war einfach eine Gewohnheit. Schon in ihrem alten Zuhause waren die meisten Pferde abweisend und beleidigten zu ihr gewesen. Warum sollte es ihr nicht anders sein? Bei diesem Gedanken kullerten schon die ersten Tränene über ihre Ganaschen. Lautlos tropften diese in den Sand und wurden eins mit diesem. Unhörbare Tränen, doch nicht für die Weiße.

Sachte pendelte ihr Schweif im Wind und auch einzelne Strähnen veränderten ihre Position. Ihre Mähne musste eigentlich bei solchen Windböen schlimm aussehen. Doch interessierte sich Laila nicht wirklich für ihr Aussehen. Da die Stute noch nie ihr Ebenbild gesehen hatte, Nur ihre Mutter und ihr Vater nannten sie früher immer 'Hübsche' und 'Süße'. Von einen anderen Pferd hatte sie sowas noch nie gehört, was auch daran lag das die Schimmelin sich etwas schüchtern in einem Gespräch anstellte.
Doch nicht nur das Aussehen hinderte sie auch dran, sondern auch das sie blind war und wer möchte sich schon mit einer blinden Stute abgegeben?
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Ira
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Mo Nov 21, 2011 12:52 am

Anscheinend hatte Iras unwirsche Art mal wieder seine Wirkung gehabt und von weiteren unnützen Worten abgeschreckt. 'Gut so!', dachte sich die Goldfarbene, doch sie machte sich mal wieder etwas vor. Immerhin war dies ihre neue Herde, ihre neue Familie. Doch was bedeutete Familie schon? Iras Erfahrungen von Familie waren mehr schlecht als recht gewesen. Andererseits war es sicher sinnvoll, in dieser neuen, eventuell gefährlichen Umgebung den Schutz einer Gruppe genießen zu können.. Ira stöhnte. Irgendwann würde sie dieser Wirrwarr aus Gedanken noch wahnsinnig machen!
Plötzlich bemerkte die kleine Stute, wie ein riesiger, mächtiger Rappe sie anstarrte, dann schnaubte und seine wallende Mähne wild durch die Luft schleuderte. Irgendetwas an ihm sprach Ira an, doch sie wusste nicht, was es war. Als ihr auffiel, dass ihr Blick immer noch an dem stattlichen Hengst klebte, schüttelte auch sie kurz ihren eleganten Kopf, sodass ihre weiße, lockige Mähne es der ihres Beobachtungsobjektes gleich tat. Auch das fiel Ira erst danach auf. Sofort legte sie die Ohren an, böse auf sich selbst, und schaute verlegen in den hellen Sand.
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Yakout
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BeitragThema: Re: Der Strand o1   Mo Dez 05, 2011 4:45 am

Yakout hatte ihre Nüstern leicht rümpfen und rollte mit ihren Augen. Oke, mit der würde sie sich wohl nicht so gut verstehen - aber das war nun wirklich nicht ihr Problem! Würde die Helle ihr nicht in die Quere kommen, so hätte sie wohl nichts mehr mit ihr zu tun. Die Rote peitschte nochmal mit dem Schweif hin und her, richtete dann ihre Ohren in die Richtung aus der ein Wiehren erklang, ihr Blick ließ sie ebenfalls in die Richtung schnellen. Laazim... dachte sie nur kurz, wandte sich dann von den Anderen beiden ab. "Was gibt es Laazim?" fragte sie schnell, ein zischender Unterton schwang mit. Warum war sie eigentlich so gemein? Yakout konnte es sich selbst nicht beantworten, aber sie konnte eh nichts gegen ihren Charakter tun, auch wenn sie es wollen würde.

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